Schottland
Katze überlebt Wasch- und Extra Schleudergang. Princess ist acht Wochen alt und Katzenkind von Susan und Gordon aus Aberdeen. Susan hatte die Maschine angestellt und sich mit ihrem Ehemann vor den Fernseher gesetzt. Auf seine Frage, wo denn die Katze sei meinte sie nur, wahrscheinlich oben im Haus. Um für Princess die Lage noch zu verschlechtern, stellte ihr Ehemann Gordon die Waschmaschine noch auf Extra Schleudern. Als sie die Maschine öffneten, hing Princess völlig durchgeweicht an einer Jeans. Susan und Gordon brachten Princess sofort zum Tierarzt. Nach einer schlaflosen Nacht hat Susan am Morgen beim Tierarzt angerufen und sich nach Princess erkundigt. Sie teilten ihr mit, dass die kleine Lady zwar noch nicht völlig genesen sei, sie aber besser aussehe aus als zu Beginn. Nach ein paar Tagen durfte Princess wieder nach Hause. Sie ist wieder die alte. Princess verhält sich trotz Zerreissprobe völlig normal, sogar in der Nähe des Ungeheuers Waschmaschine.

Österreich
Mogli und Minki wohnen in Rum, Tirol und unternehmen regelmässig ausgedehnte Streifzüge auch durch Nachbars Garten. Auf dem Grundstück des Nachbarn passierte Mogli ein Malheur. Der Mann stolperte über die tierische Hinterlassenschaft und sah rot. Es folgte eine Klage und ein Bezirksgericht erliess das Urteil, dass die Katzen künftig den fremden Garten nicht mehr betreten dürfen. Dieses Urteil wurde vom Langesgericht Innsbruck bestätigt. Konkret heisst das, sobald Mogli und Minki das Nachbarsgrundstück betreten, drohen ihren Besitzern drakonische Strafen: das geht bei 500 Euro los, steigert sich bei jedem weiteren Vergehen und kann die Katzeneltern sogar hinter Gitter bringen. Die traurige Alternative: die Schmusekatzen müssen bis zum Ende ihrer Tage im Haus bleiben. Sollte sie dann der Nachbar trotzdem noch einmal anzeigen, dann müssten die Besitzer beweisen können, dass die beiden Samtpfoten zur besagten Zeit im Haus waren. Die Katzen bräuchten also trotz Hausarrest ein Alibi. Der Katzenpapa ist sehr verärgert und sagt, dass sie weiter kämpfen werden. Der nächste Schritt ist der Weg zum Obersten Gerichtshof um dort eine Revision anzumelden. Damit soll die Aufhebung des Urteils bewirkt werden, denn sonst könnte bald jeder übel gesinnte Nachbar Katzenbesitzer anzeigen und deren Tiere bis an ihr Lebensende unter Hausarrest sperren lassen, das darf nicht sein meint der Katzenpapa.

Schweiz
Katzen lieben es bekanntlich, über Autodächer zu spazieren oder sich auf warmen Motorhauben zu sonnen. Genau das ist einem Tierfreund zum Verhängnis geworden. Denn seine Katze ist mit dreckigen Pfoten über das Autodach der Nachbarin gelaufen. Diese droht jetzt mit einer Anzeige.

England
Eine Katze in England schnurrt so laut wie ein Staubsauger und hat damit einen Eintrag im Guinnes Buch erlangt. Smokey ist 12 Jahre alt und erreicht mit ihrem Schnurren 67.7 Dezibel. Das ist das lauteste Schnurren für eine Hauskatze. Im Vergleich dazu: ein Rasenmäher erlangt ungefähr 90 Dezibel. Warum Smokey so laut schnurrt wird sie uns wohl nie erzählen und das Geheimnis für sich behalten.